Verhüllte Jungpflanzen im Forst

Eine Forstkultur ist ein kostenintensives Zukunftsprojekt. Ein Schutz der Neuanpflanzung kann die Investition erheblich absichern. Als Alternative zum Zaun hat sich der Einzelschutz mittels einer lichtdurchlässigen Kunststoffhülle mittlerweile etabliert.

 

Wenn Josef Guggemos Sätze formuliert, bedient er sich auffällig vieler Worte, die mit einem W beginnen. Wachstum, Wurzel, Wechselbeziehungen oder aber Wiederverwertbarkeit sind einige darunter. Am häufigsten jedoch verwendet er das Wort Wuchshülle. Das ist nicht verwunderlich, denn seit 2012 hat der aus Kunststoff hergestellte Einzelschutz bei Guggemos höchste Priorität.

Vor sechs Jahren begann der Bayer ein eigenes Produkt für den Forstschutz zu entwickeln. Seitdem ist er mit der Firma Die Wuchshülle SG GmbH am Markt. Demnächst wird sie auch beim Forstausrüster Grube KG erhältlich sein.
Insgesamt ist die Wuchshülle allerdings schon sehr viel älter.

Seit gut 30 Jahren befindet sich das Minigewächshaus, wie die lichtdurchlässige Hülle auch immer wieder gern genannt wird, in forstlicher Verwendung und ihr Absatz nimmt seit Jahren kontinuierlich zu.

Guggemos oberstes Ziel neben der Anwenderfreundlichkeit ist es, der jungen Pflanze mit seiner Schutzhülle optimale Start- und Schutzbedingungen zu verschaffen. Daher erprobt er sein Produkt immer wieder im eigenen Wald. Viele Kulturen aus unterschiedlichsten Baumarten, die wiederum in unterschiedlichsten Milieus aufwachsen, sind hier verhüllt.

[…]

Jochen  Reinstorf

Hier den gesamten Artikel lesen (PDF).
(Artikel erschienen in Deutscher Waldbesitzer 5/2018 www.forstpraxis.de)